Archive for April, 2010

Energiekosten E-Auto

Nehmen wir an ein Motor muss dauerhaft 30kW Leisten um ein Auto bei ca. 120km/h zu halten (ich denke das ist nicht völlig unrealistisch). Wenn ich nun eine Stunde lang 120 gefahren bin habe ich 30kWh verbraten, was bei einem kWh-Preis von 0,19€/kWh so knapp 6€ (überschlagen) an Energiekosten hat. Wenn ich mit einem nicht maßlos übermotorisiertem Verbrenner-Fahrzeug fahre (nehmen wir am besten einen Diesel – wir wollen ja sparssam sein zumal Diesel in Deutschland steuerlich auch noch “subventioniert” ist (man wäre blöd wenn man keinen Diesel kauft, wenn man überwiegend in D tankt)), darf ich bei einem Spritpreis von 1,10€/L Diesel so rund 5,5L/100Km verbrauchen was auch nicht völlig unrealistisch ist. Klar niemand fährt eine Stunde am Stück 120 – man bremst ab, beschleunigt etc. – durch Wirbelstrombremsen kann man die Energie die man sonst “verheizen” würde wieder der Batterie zuführen usw. dazu wären die Wartungskosten bei einem reinen E-Motor (am besten reiner Kurzschlussläufer) recht gering (keine Schmierstoffe etc.). Naja Trotzdem bezweifel ich das E-Autos billiger sein werden (zumindest was die Energiekosten angeht) als Verbrenner. Der einzige Vorteil den ich darin sehe ist das die Abgase eben wo anders erzeugt werden: beim neuen Kohlekraftwerk.

Extreme Dürre in Spanien

Was stellt man den als Normalverbraucher mit 230 Liter Wasser pro Tag an. Haben die Spanier alle einen ausgeprägten Sauberkeitsfimmel oder nur grosse Gärten? 230 Liter pro Tag ist wirklich viel. Vielleicht kann mir einer der “Erleuchteten” Klärung bringen. war gerade in Andalusien. Dort ist es so heiss, dass man automatisch 3 mal täglich duscht. Ausserdem ist das Wasser dort spottbillig, so dass sich keiner einen Kopf drum macht. Und die Umwelt erscheint den Bewohnern dort nicht wirklich schützenswert, vieles landet auf dem Boden. Selbst in Bars gibt es gar keine Möglichkeit Müll zu entsorgen. Wenn du an der Theke stehst und einen Kaffee trinkst, wirfst du die Serviette oder das Zuckertütchen einfach auf den Boden. Bei den Neubauten scheint es mir ähnlich. Platt machen, Beton rein, fertig. Klimaanlage nicht vergessen. Bei Tarifa (ganz unten neben Gibraltar) ist die Landschaft gerade am Rand der Strassen, wo noch keine landwirtschaftl. Felder sind, richtig trocken. Da wächst auch nichts mehr. Das war der erste Urlaub, bei dem die Sonne nicht mein Freund am Strand, sondern mein Feind am Firmament war. Ich wage zu sagen dass die Wüste in Spanien ganz sicher Einzug halten wird! Golfen kann ich noch nicht, habe aber schon ein paar Bälle auf der Driving Range geschlagen. Ganz oben auf dem Hügel, leichte Brise, Sonne, meer, Blick auf Gibraltar, manchmal auch Afrika. Keine Angst, war mein letzter Urlaub nach Andalusien…